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Die Geschichte der MG Sports Cars

November 10th, 2011 by admin

Die britische Automobilindustrie war einst ein gut gehendes Geschäft mit Kultstatus, in den letzten 50 Jahren ist es allerdings auf fast nichts zusammengeschrumpft. Und auch wenn Aston Martins, Rolls Royces und Jaguare durch und durch englisch sind, so gehören sie inzwischen doch ausländischen Firmen. Ein klassischer Land Rover oder ein 1960er Mini Cooper werden sofort als britische Autos erkannt, aber nichts ist typischer für Großbritannien als ein klassisches MG Sports Car.

Von Cecil Kimber in den 1920er Jahren in der Nähe von Oxford gegründet. Die ersten MG Modelle waren umgebaute Morris Modelle und die Nachfrage war so groß, dass die Firma schon bald umziehen musste um vergrößert zu werden.
1928 war MG das erste Mal auf der London Motor Show vertreten und schon damals wurde in der Fabrik in Abingdon produziert in der MG auch blieb, bis die Produktion im Jahre 1980 eingestellt wurde. 1930 wurde dann auch der MG Car Club für Fans und Besitzer der MG Fahrzeuge ins Leben gerufen.

1952 wurde MG von der BMC (British Motor Corporation) geschluckt. Und obwohl viele MGs die während der BMC-Zeit gebaut wurden, umbenannte Versionen anderer Marken waren, so wurden doch auch weiterhin die für MG so typischen Sports Cars gebaut.

Zu der Zeit als die Fabrik in Abingdon geschlossen wurde, war MG nicht mehr gut im Geschäft, dies änderte sich aber als die Firma 1982 mit Austin Rover vereinigt wurde um die high-performance Modelle der Maestros, Montegos und Metros zu bauen. Für knapp 10 Jahre wurden diese Limousinen, Fließheckmodelle und Kombis gebaut, von denen einige heutzutage immer noch auf den Straßen zu finden sind.
Das erste MG Modell war der MG 14/28 aus dem Jahre 1924. Es war ein modifizierter Morris Oxford. Das Erste wirkliche MG Fahrzeug war der 1928er MG 18/80 mit dem typischen MG Kühlergrill und im folgenden Jahr kam eine kleinere Version auf den Markt die die lange Reihe der Fahrzeuge begründete, die unter dem Namen Midget bekannt wurden, beginnend mit dem M-Type.
Die MGs spielten eine große Rolle im Rennsport und eine Reihe T-Modelle wurde gebaut, die nach dem Zweiten Weltkrieg in die ganze Welt exportiert wurden.

1962 kam der MGB auf den Markt, gefolgt von der Coupé Version MGB GT. Diese Fahrzeuge sind genau wie der MG Midget aus dem Jahre 1961 wirkliche Klassiker und können auch heute noch auf britischen Straßen gesehen werden, wann immer die Sonne scheint. Kontinuierlich verbessert wurde der MGB bis 1980 produziert.

Obwohl MG die starken Rover von den frühen 1980ern an produzierte, bauten sie bis 1995 keinen weiteren zweisitzigen Sportwagen. Der MG-F war dann natürlich wesentlich moderner und komfortabler als seine Vorgänger und einer der meistverkauften Sportwagen seiner Zeit.

Rover wurde von BMW aufgekauft und die Marke MG landete bei der Nanjing Automobile Group.  Im April 2006 wurde die MG Motor UK Ltd als NAC MG UK Limited von der NAC (Nanjing Automobile Corporation) gegründet.  Der Bau von Autos begann wieder in der Fertigungsstätte in Longbridge im August 2007 mit der Produktion des MG TF LE500. 2009 wurde die NAC MG UK in MG Motor UK Limited umbenannt.

Im Mai 2011 kam mit dem MG6 nach 16 Jahren der erste komplett neue MG auf den Markt.

Klassikwelt Bodensee 2011

May 29th, 2011 by admin

Die Retro-Show zu Lande, zu Wasser und in der Luft findet in diesem Jahr vom 2.-6. Juni in Friedrichshafen am Bodensee statt.

Die zu den Top-Events zählende Messe ist ein Muss für jeden Oldtimer Fan mit 690 Teilnehmern, Airshow an allen Tagen, Klassiker-Parade am Messegelände und Händlerzentrum in der Messehalle.

Als erstes Flugzeug seit der DO-24 ATT im Jahr 2004 landet am Eröffnungstag, dem 2. Juni 2011, eine Cessna Caravan mit Schwimmern der Flying Bulls auf dem Bodensee auf Höhe des Moleturms. Die Wasserung ist Teil des unter dem Motto „Oldtimer Sunset am See“ stattfindenden Abendprogramms. Auf der Promenade wird eine Auswahl an Oldtimern zu sehen sein und Amphicars, Rivas und Dampfboote drehen ihre Runden auf dem See.

An den folgenden Messetagen wird dann noch eine spektakuläre Airshow der Flying Bulls zu sehen sein.

Am Samstag dem 4. Juni 2011 startet die große Klassiker-Parade mit 125 Fahrzeugen, darunter Maybachs, Jaguars, Austins, VW-Käfer und Porsche Traktoren.

Von Opel wird es einen Werksstand und von Mercedes, Porsche, Audi und BMW Clubstände geben.  Oldtimer-Fans können sich bei der Klassikwelt Bodensee auf ein tolles Angebot rund um das Thema Oldtimer und Oldtimer-Teile, sowie allem was betagt, klassisch, wertvoll und gut in Schuss ist, freuen.

Geöffnet ist die Klassikwelt Bodensee vom 2. bis 5. Juni 2011 täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Auf der Homepage des Veranstalters können Tickets auch online gekauft werden.

Oldtimertreffen in München

May 3rd, 2011 by admin

Am Sonntag war auf der Theresienwiese in Müchen das alljährliche große Oldtimertreffen und ich habe von dort ein paar Eindrücke mitgebracht…

 

Die Geschichte von Oldsmobile Teil 1

April 25th, 2011 by admin

Oldsmobile war ein wahrer Pionier amerikanischer Automobilgeschichte und Ransom Eli Olds baute schon 1886 ein einzigartiges dampfgetriebenes, dreirädriges Auto.

Schon 1897 baute er dann benzingetriebene Autos, die auch in den Verkauf gingen. 1903 als Henry Ford seine Serienproduktion startete, produzierte Oldsmobile bereits 4.000 Curved Dash Fahrzeuge und war der zu der Zeit der größte Autobauer weltweit.

Curved Dash © Mr. T in DC/flickr.com

Allerdings nahmen schon ein paar Jahre später die Verkaufszahlen ab und wäre Oldsmobile nicht von General Motors übernommen worden, hätte die Firma sicherlich pleite gemacht und wäre nicht mehr als eine Fußnote in den Geschichtsbüchern.

Aber so blieb die Abteilung seit über 100 Jahren bestehen und noch heute werden Fahrzeuge produziert.
Anders als Ford war Ransom Olds der Spross einer Ingenieursfamilie und fing 1833 an in der Werkstatt seines Vaters zu arbeiten. P.F. Olds & Son bauten Dampfmaschinen und so kam es dann auch zu Ransoms erstem Dampfauto.
Allerdings waren benzingetriebene Fahrzeuge die Zukunft und so bekam Ransom, zusammen mit Madison F. Bates 1895 eine Anzahl an Patenten für  ihren Verbrennungsmotor. Im Sommer des folgenden Jahres wurde dieser Motor in eine vierrädrige Karosserie eingebaut und ging im darauffolgenden Jahr in Produktion während Ransom die Olds Company fest in seiner Hand hatte. Die ersten produzierten Fahrzeuge waren Viersitzer mit 5 PS und einer Höchst Geschwindigkeit von knapp 30 Stundenkilometern.

Olds fehlte allerdings das nötige Kapital um die Firma voranzubringen und so wurde eine neue gegründet finanziert von dem Geschäftsmann Samue L. Smith, der sein Vermögen im Bergbau gemacht hatte.
Zuerst operierten die neuen Olds Motor Works von Detroit aus, wo Land und Arbeiter im Überfluss vorhanden waren. Die neue Fabrik brannte allerdings nieder und die Firma zog wieder in den kleinen Ort Lansing, Michigan, indem sie ursprünglich ins Leben gerufen wurde.

In der neuen größeren Fabrik war Sam Smith der Präsident und Ransom Olds sein Stellvertreter. Olds konnte so schließlich weiter machen und Autos produzieren. Diese waren natürlich die berühmten Curved Dash Modelle, so benannt nach ihrem graziös geformten Armaturenbrett. Der Curved Dash hatte unter dem Sitz einen Einzylinder Motor mit 1573 cc (96ci).

Und auch wenn die ersten Olds nicht auf sich bewegenden Fließbändern hergestellt wurden, so entstanden sie doch in Massenproduktion und die Zahlen belegten dies. 1901 verließen 425 Curved Dashes die Fabrik und im folgenden Jahr schon mehr als 2.000. Im darauffolgenden Jahr waren es dann schon doppelt so viele. Bis 1905 waren 6.500 Oldsmobile gebaut worden und wurden sogar nach Europa und Russland exportiert.

Aber der Curved Dash wurde, Dank der Fortschritte im Motorenbau, schnell unmodern und die Sam Smith Familie, der der größte Teil der Firma gehörte, wollte größere und modernere Fahrzeuge bauen.  Aber Olds war dagegen und verließ die Firma um REO zu gründen und hatte für ein paar Jahre sogar höhere Verkaufszahlen als Olds.

Smith konnte nun expandieren aber die Dinge liefen nicht so wie geplant. Es gab noch ein paar Veränderungen am Curved Dash, bevor das Projekt dann 1906 beendet wurde. Das Ende kam dann im folgenden Jahr als das neue Model Z ein Flop war.

Techno-Classica 2011

April 1st, 2011 by admin

Seit gestern läuft in Essen wieder die größte Klassikermesse der Welt, die Techno-Classica 2011. Kurzentschlossene Besucher können sie noch bis zum 3. April 2011 besuchen.

Auf Rund 120.000 Quadratmetern stellen 1.150 Aussteller in 20 Messehallen alles zum Thema Klassiker aus.

BMW © Darcy McCarty/flickr.com

Wer einen Oldtimer kaufen möchte, kann aus 2.500 Sammlerstücken wählen oder findet auf dem Schnäppchen- und Teilemarkt im Freigelände das richtige für sein Fahrzeug. Die Öffnungszeiten des Marktes sind: Samstag, 02. April 2011, von 9.00 bis 18.00 Uhr und Sonntag, 03. April 2011, von 9.00 bis 16.30 Uhr.

In Halle 1 lautet das Motto 125 Jahre Auto und wird von Mercedes-Benz auch entsprechend groß gefeiert. Und auch BMW feiert immerhin schon 75 Jahre BMW 328 und 50 Jahre Neue Klasse. „Fahrspaß unter freiem Himmel“ lautet das Motto unter dem von VW zahlreiche Cabrios präsentiert werden und in Halle 7 außerdem noch 60 Jahre Campingbus und 50 Jahre Variant. Von Audi gibt es eine Gegenüberstellung von klassischen Serienfahrzeugen und den entsprechenden Rennmodellen.

Am morgigen Samstag 2. April gibt es ab 14.30 Uhr in Halle 7 eine Oldtimer Auktion.

 

Öffnungszeiten der Techno-Classica Essen

Donnerstag, 31. März 2011    10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 01. April 2011    10.00 – 19.00 Uhr
Samstag, 02. April 2011    09.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 03. April 2011    09.00 – 18.00 Uhr

Mehr zur Messe gibt es hier.

Die Geschichte von Dort

March 15th, 2011 by admin

Joshua Dallas Dort war ein erfolgreicher Fabrikant von Pferdekutschen und Einspännern und ein Partner von William C. Durant, dem Gründer von General Motors.

Dort blieb allerdings noch mehrere Jahre bei dem Geschäft, von dem er am meisten verstand, während sein einstiger Partner  in die boomende Autoindustrie gewechselt hatte.

Dortcar/en.wikipedia.org

Letztendlich brachte er aber 1915 auch sein eigenes Auto, den Dort Four, heraus.

Interessant ist, dass es von dem in Frankreich geborenen Etienne Planche  entworfen wurde, der auch für den ersten Chevrolet verantwortlich war.

Der erste Dort hatte einen Vierzylindermotor von Lycoming mit 2720 cc und Dreigang-Schaltung. Das Fahrzeug war ziemlich gewöhnlich, abgesehen von der einzigen Dort Besonderheit, dass Bremse und Kupplung in einem Pedal vereinigt waren. Bis 1917 war ein Cabrio das einzige erhältliche Modell. Dann kamen eine Limousine und ein Roadster hinzu.

Die folgenden waren Dorts beste Jahre, in denen 30.000 Fahrzeuge verkauft wurden und auch der Lycoming Motor auf 3163 cc vergrößert wurde.

1923 wurde ein Sechzylinder Motor von Falls angeboten aber Dort befand sich bereits auf einem absteigenden Ast mit weniger als 6.000 verkauften Fahrzeugen.

Als Konsequenz daraus stellte Joshua Dort Ende 1924 die Produktion des Fahrzeugs ein.

Retro Classics Stuttgart 2011

March 1st, 2011 by admin

Vom 11. bis 13. März findet in Stuttgart die Retro Classics 2011, die internationale Messe für Klassiker, statt.

In den neuen Messehallen, in unmittelbarer Nähe des Stuttgarter Flughafens, werden Fahrzeug Klassiker aus verschiedenen Epochen zu sehen sein.

Oldtimer © Martin Pettitt/flickr.com

Die Retro Classics in Stuttgart ist mit den Oldtimern, Youngtimern, klassische Motorräder und Neo Classics ein Pflichttermin für Oldtimer-Fans. In Bezug auf Restauration, Ersatzteile, Zubehör, Oldtimerclubs, Museen, Modellautos und Retro Spielzeug gibt es auf dieser bedeutenden Klassikermesse so allerlei zu sehen und zu erleben.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr wird die BMW Classic sein mit der BMW auf einem 1.800 Quadratmeter großen Stand in Halle 3 die 90-jährige Geschichte des bayerischen Unternehmens lebendig werden lässt.

Aber auch ein Nachbau des ersten deutschen Elektroautos, des Flocken-Elektrowagens aus dem Jahre 1888,  wird in diesem Jahr auf der Retro Classics zu sehen sein. Er war damals von Andreas Flocken aus einem Kutschenwagen konstruiert, der mit einem Elektromotor versehen wurde. Zu sehen sein wird das Fahrzeug auf der Galerie in Halle 1.

Erwartet werden in diesem Jahr rund 1.300 Aussteller, die den mehr als 60.000 Besuchern über 3.000 Fahrzeuge auf der 105.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche präsentieren.
Mehr Informationen zur Messe gibt es hier.

Die Geschichte von Ford Teil 4

February 15th, 2011 by admin

Aber auch obwohl Ford einen V8-Motor hatte, der Chevrolet noch fehlte, lag Ford 1936 auch weiterhin hinter Chevrolet.

Und technisch lag Ford auch immer noch hinten. Hydraulische Bremsen gab es erst ab 1939 und vordere Einzelradaufhängung erst ab 1948, ein Jahrzehnt nach den meisten amerikanischen Autoherstellern.

Es wurden Versuche unternommen eine günstigere Alternative zum V8 in Form eines kleineren 2245 cc (137 ci) V8 und eines 3720 cc (227 ci) V6 zu bieten, aber keiner von beiden war erfolgreich.

1959 Ford Thunderbird © exfordy/flickr.com

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs herrschte bei Ford eine gewisse Unordnung. Edsel Ford war 1943 an Krebs gestorben und ein zunehmend gebrechlicher Henry Ford, der inzwischen in seinen 80ern war übernahm wieder das Ruder. Es war eine sich vergrößernde Fabrik mit wenig Führung oder finanzieller Kontrolle.

Die Dinge begannen aber sich zu ändern als Henry Ford II. frisch aus der Navy entlassen im Alter von 26 1945 die Präsidentschaft übernahm. Er lernte nicht nur schnell, sondern brachte auch noch kluge Köpfe aus der Air Force mit, die halfen das Geschäft wieder profitabel zu machen.

Was allerdings die Fahrzeuge anbelangte, so war die einzige Verbesserung im Jahr 1945 eine größere Version des V8 mit jetzt 3933 cc (240 ci).

Die wirklich neuen Ford Modelle kamen nicht vor 1948 auf den Markt und hatten neben einem neuen Styling auch endlich die vordere Einzelradaufhängung. Die Ford Company brauchte such einen neuen obengesteuerten V8 Motor um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Dieser kam allerdings nicht vor 1954.

Das aufregendste Fahrzeug im Jahr 1955 war der Zweisitzer Thunderbird, Fords Antwort auf die Chevrolet Corvette und auch mehr ein vollständiges Auto, mit einem herkömmlichen V8-Motor, manueller Schaltung und auch Komfort im Innenraum, wie zum Beispiel hochkurbelbare Scheiben. Der Thunderbird war kein reiner Sportwagen wie die Corvette sondern mehr ein persönliches Fahrzeug dafür allerdings mit 198 bhp.  Das Styling war ansprechend und der Thunderbird verkaufte sich in weit höheren Zahlen als die Corvette. Er war selbst 1958 als Viersitzer noch populärer.

Die Geschichte von Ford Teil 3

February 1st, 2011 by admin

Ein neues Fahrzeug sollte nach Aussage von Ford kommen, allerdings war es noch nicht fertig.

In den sieben Monaten bis zur Fertigstellung des neuen Model A wurde Ford dann auch von Chevrolet übernommen und tausende von Ford Mitarbeitern verloren ihren Job.

Dies kümmerte aber nur wenige als im Dezember 1927 der erste neue Ford seit fast 20 Jahren auf den Markt kam. Vor den Ford Showrooms in Cleveland musste sogar berittene Polizei gerufen werden, um die aufgeregte Menge in Schach zu halten.

1930 Ford Model A © Collector Car Ads/flickr.com

Das Model A, beeinflusst vom Lincoln,  war ganz bestimmt eine Verbesserung gegenüber dem Model T. Es war ein elegantes kleines Fahrzeug und über die Jahre gab es 18 verschiedene Versionen. Der Kombi von 1929 war eine Neuerung, die sehr bald auch von anderen Autoherstellern kopiert wurde.

Und auch unter der Haube des Model A gab es einige Verbesserungen, der Vierzylinder-Motor mit 3310 cc (202 ci) leistete mit 40 bhp doppelt so viel wie das Model T,  das Getriebe war neu und endlich gab es auch Bremsen an allen vier Rädern.

Ford hatte schon fast eine halbe Million Vorbestellungen, bevor das Fahrzeug überhaupt auf dem Markt war und 1929 wurden 1,3 Millionen verkauft. Aber trotz alledem litt auch Ford noch unter der Depression und 1931 sanken die Verkaufszahlen wieder unter die Marke von 1929. Henry reagierte darauf mit Entlassungen von zehntausenden von Arbeitern und zeitweiser Schließung der Fabriken.

Inzwischen hatte das Model A auch Konkurrenz bekommen, zum Beispiel vom Sechszylinder Chevrolet. Ford brachte daraufhin 1932 den Ford Model 18 mit einem V8-Motor mit 3638 cc (222 ci) und 65 bhp. Das neue Fahrzeug war ausgestattet mit mechanischen Trommelbremsen und war rund 128 km/h schnell. Und mit einem Preis der bei §460 startete verkaufte sich das neue Modell zu tausenden. Ford hatte es wieder mal geschafft. Der V8-Motor eignete sich auch gut zum tunen und inspirierte viele Hotrod-Fans.

Es gab noch einen halbherzigen Versuch, ein Vierzylinder-Model 18 zu bauen aber der Bau dieses Model B wurde nach nur 7 Monaten wieder eingestellt, da die amerikanischen Käufer inzwischen über Vierzylindermotoren hinausgewachsen waren.

Faszination Oldtimer

January 19th, 2011 by admin

Oldtimer sind für viele Menschen zum begehrten Sammel- oder Restaurationsobjekt, Traumauto und zunehmend für Firmen auch  zum Firmenfahrzeug geworden.

Aber was macht eigentlich die Faszination eines Oldtimers aus?

Der Definition nach ist ein Oldtimer ein Fahrzeug, das mindestens 30 Jahre auf dem Buckel hat und wenn es weitestgehend dem Originalzustand entspricht, ein H-Kennzeichen bekommen kann, was vor allem steuerliche Vorteile bedeutet. Youngtimer mit einem Alter von mindestens 20 Jahren bekommen diese Steuervergünstigung noch nicht.

Oldtimer © Jorbasa/flickr.com

Für viele Menschen ist der Oldtimer sicherlich die Erfüllung eines lang gehegten Traumes und da gut erhaltene Fahrzeuge nicht gerade günstig sind, entscheiden sich viele ihr Traumauto selbst zu restaurieren. Eine Restaurierung, besonders wenn sie gut gemacht wird, erspart nicht nur auf längere Sicht so einige Reparaturen, sondern bedeutet gleichzeitig auch eine deutliche Wertsteigerung für den Oldtimer.

Und natürlich sind Oldtimer auch oftmals ästhetisch wesentlich ansprechender als das Formeneinerlei der heutigen Modelle und erfreuen sich damit immer größerer Beliebtheit.

Wer sich einen Oldtimer zulegen und restaurieren möchte, sollte sich aber vorab über die Verfügbarkeit von Ersatzteilen informieren. Originalteile sind nicht immer erhältlich und der originalgetreue  Nachbau dieser Teile kann wirklich ins Geld gehen. Außerdem gilt bei einem Oldtimer natürlich das gleiche wie auch bei einem anderen Fahrzeug, man sollte sich vor dem Kauf genau über den Zustand des Autos informieren.  Hilfe bei der Restaurierung und Ersatzteilbeschaffung kann man dann oft auch in einem der zahlreichen Oldtimerclubs bekommen und sich auf Treffen und bei Ausfahrten mit anderen Austauschen.