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Die Chevrolet Corvette C1

August 28th, 2010 by admin

Als Auswanderer versuchte Louis Chevrolet im Jahre 1900 in Detroit sein Glück zuerst als Autoverkäufer, bis er dann 1911 zusammen mit seinem Partner William Durandt die Firma Chevrolet gründete.

Vom General Motors Konzern wurde diese später dann sogar zu seiner erfolgreichsten Marke ausgebaut.

Das Corvette Logo setzt sich zusammen aus einer stilisierten Schwertlilie und einer karierten Flagge. Erst war statt der Schwertlilie die amerikanischen Flagge geplant, diese konnte aber nicht verwendet werden, da amerikanische Flaggen auf kommerziellen Produkten verboten sind.

Chevrolet Corvette © flickr/Mr. T in DC

Bis man 1953 die Chevrolet Corvette das erste Mal  in New York präsentierte, sie war nach dem Crosley Hotshot/Supersport erst der zweite rein amerikanische Sportwagen, waren bei Chevrolet nur solide Gebrauchsfahrzeuge gebaut worden.

Von Anfang an stieß die Corvette auf großes Interesse beim Publikum und wurde für die Amerikaner schnell zu einem mindestens ebenso großen Mythos wie der Porsche 911 für Deutschland oder der Ferrari für Italien.

Die Corvette C1 die von 1953 bis 1962 gebaut wurde, hatte eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunstharz und die Technik von anderen Chevrolet Modellen. Der Motor war ein leicht veränderter Blue Flame-Sechzylindermotor aus einem Lastwagen, dessen Leistung durch eine höhere Verdichtung und einen Carter-Dreifachvergaser auf 145 PS gesteigert wurde. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schaffte die Corvette in beachtlichen 8 Sekunden. Am Anfang standen eine Zweigang-Automatik und ein Handschaltgetriebe zur Wahl, die Verkaufszahlen stiegen aber erst so richtig mit Einführung des Chevrolet V8-Motors, dessen 4,6-Liter-Version Chefingenieur Zora Arkus-Duntov mit einem Dreigang-Schaltgetriebe kombinierte.

1958 wurde die Chevrolet Corvette verlängert und verbreitert und mit Doppelscheinwerfern versehen. Und obwohl eine Motorenpalette von einem V8-Motor mit 230 PS bis zu einem mit 290 P’S und Benzineinspritzung reichte, war die Grundversion mit dem völlig ausreichenden 4,6-Liter-Motor die beliebteste.

Das Fahrzeug, das 1959 auf den Markt kam, war mit seinem Vorgänger fast identisch, es fehlten lediglich die Chromzierleisten am Heck und die großen Lüftungsschlitze auf der Motorhaube.

Bevor die Corvette C1 von der C2 im Jahr 1963 abgelöst wurde, wurde sie ein letztes Mal überarbeitet. Die Front blieb weitestgehend gleich, allerdings wurde das Heck komplett überarbeitet und das klassische Boot-Heck entstand, das in der kompletten C2 Baureihe erhalten blieb und auch bei den C3 Modellen noch erkennbar war.
Briggs Cunningham nahm 1960 mit mehreren Modellen am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil mit dem 8. Platz als bestem Ergebnis.

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