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Bremen Classic Motorshow 2011

January 18th, 2011 by admin

Auch in diesem Jahr findet in Bremen zum Beginn der Oldtimersaison vom 4. bis 6. Februar 2011 wieder die Classic Motorshow statt.

Bremen Classic Motorshow © | El Caganer/flickr.com

Und wie auch in den letzten Jahren werden auf der internationalen Messe für Oldtimer, Youngtimer, Automobile und Motorräder neben 500 Ausstellern aus 11 Nationen auch wieder Besucher aus  Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien und Skandinavien erwartet.

Auf der fachlich anspruchsvollen und  hochwertigen Messe wird neben Autos und Motorrädern auch viel zum Thema Ersatzteile und Restaurierung zu sehen sein. Auf der Sonderschau mit dem Namen „Deutsche Sonderkarosserien 2011“ sind deutsche Automobile mit Sonderkarosserien zu sehen. Die Fahrzeug Klassiker wurden nicht in Serie gefertigt. Es sind Fahrzeuge deutscher Traditionsmarken, die mit Aufbauten bedeutender Karosseriebauunternehmen versehen wurden und heute einen wichtiger Teil der der deutschen Automobilgeschichte sind.

Geöffnet ist die Bremen Classic Motorshow 2011 täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr. Hier geht es zur Homepage des Veranstalters.

Die Geschichte von Ford Teil 2

January 4th, 2011 by admin

Dem Model A folgten das Model AC, Model B und Model C.

Das Model AC unterschied sich kaum vom Original, das Model C hatte eine vordere Motorhaube und einen vertikalen Lüfter und das Model B unterschied sich deutlich, da es die Ambitionen Alexander Malcomsons widerspiegelte, eine größeres und teureres Fahrzeug zu bauen. Es war ein Kabrio mit  4670 cc (285 ci) Vierzylinder Motor.

Henry Ford selber mochte das Model B überhaupt nicht, da er darauf aus war günstige Autos zu bauen. 1906 wurden in der Fabrik in der Piquette Avenue in Detroit 100 Fahrzeuge pro Tag produziert und die Angebotspalette umfasste nach wie vor 3 Modelle.

1923 Ford Model T © bsabarnowl/flickr.com

Das Model F war die letzte Zweizylinderentwicklung auf Basis des Model C. Fords Zukunft lag allerdings im Model N. Obwohl es einen 18bhp Vierzylinder mit 2458 cc (150 ci) hatte, kostete das Model N weniger als die Hälfte des Model F. Im Gegensatz dazu war das Model K ein großes Sechszylinder-Fahrzeug und eine teures Luxusmodell das aus den Tagen Alexander Malcomsons übrig geblieben war. Henry Ford musste seine Händler zwingen für jedes 10. georderte Model N auch ein Model K abzunehmen und in zwei Jahren wurden nur 600 Stück verkauft. Nach dieser Erfahrung verzichtete man für viele Jahre auf Sechszylinder-Fahrzeuge. Die Models R und S entsprachen dann schon wieder mehr Fords Vorstellungen.

Aber alle diese Projekte wurden im Oktober 1908 eingestellt, zu Gunsten des Fahrzeugs, das Ford zum Multimillionär machen  sollte – dem Model T.

Das Ford Model T war eigentlich nichts besonderes, der neue 2917 cc (178 ci) Vierzylinder-Motor hatte einen abnehmbaren Zylinderkopf, war ansonsten aber recht konventionell und hatte auch das gleiche Getriebe wie alle Ford Fahrzeuge. Es gab verschiedene Karosserien, angefangen beim kleinen zweisitzigen Flitzer bis hin zum Siebensitzer-Stadtauto. Schnell war das Model T der populärste Ford überhaupt, von dem mehr als 10.000 Stück im ersten Jahr verkauft wurden.

Allerdings sahen die ersten Model Ts aus wie teure, limitierte Auflagen, verglichen mit dem was kommen sollte.
Henry Ford war nicht alleiniger Eigentümer seines schnell wachsenden Imperiums, obwohl es dazu noch kommen sollte, aber er hatte die volle Kontrolle und als Ass im Ärmel die große neue Fabrik in Highland Park außerhalb Detroits.

Hier wurde ab August 1913 das Model T am Fließband hergestellt und im ersten Jahr wurden 200.000 Fahrzeuge produziert. Nachdem die Fließbänder mit voller Geschwindigkeit arbeiteten, wurden im folgenden Jahr dann sogar 300.000 Fahrzeuge gebaut. Zwei Jahre später waren es dann schon unglaubliche 738.811. Die Einsparungen in der Produktion waren so enorm, dass Ford sie Gehälter seiner Arbeiter verdoppeln konnte. Der berühmte „Five Dollar Day“ verschaffte Ford eine große Popularität und viele Arbeitssuchende kamen aus dem ganzen Land nach Highland Park. Allerdings waren die Arbeitsbedingungen sehr hart, denn die Geschwindigkeit wurde nun vom Fließband diktiert. Trotzdem wollten alle die $5 täglich verdienen.

Die andere Seite der Einsparungen war ein niedrigerer Preis für das Model T. Hatte es 1908 noch $850 gekostet, so kostete es jetzt $440, war allerdings auch nicht so luxuriös ausgestattet.

Henry Ford war immer darauf aus die Preise zu senken und das Model T für mehr Menschen zugänglich zu machen. So war dann auch 1923 das beste Jahr für das Model T mit mehr als 1,8 Millionen gebauten Fahrzeugen. 1924 kostete die Basisversion des Model T dann auch nur noch $260. Allerdings wurden die Kunden im Laufe der 1920er Jahre immer anspruchsvoller und die Ausstattung des Model T einfach zu spartanisch. So wurde die Produktion dann auch im Mai 1927 eingestellt.

Die Geschichte von Ford Teil 1

December 20th, 2010 by admin

Auch wenn, zumindest in den USA, glauben, dass Henry Ford die Massenproduktion und das Auto erfunden hat, ist das nicht so.

Aber was er getan hat war Autos zu einem niedrigeren Preis zu produzieren, als alle anderen und sie so mehr Menschen zugänglich zu machen. Anders ist es heutzutage, wo viele Menschen einen Kredit beantragen, um sich dann ein Auto kaufen zu können.

Ford war der typische Self-Made Man, dominant, selbstherrlich und hatte seine Firma selbst bis in hohe Alter stets fest im Griff.

Ford Model A © LaertesCTB/flickr.com

General Motors wurde zwar zu einer größeren Firma, doch wer weiß heute noch, dass William C. Durant der Gründer war. Henry Ford dagegen ist ein bekannter Name und das nicht nur in Amerika, sondern auf der ganzen Welt. Fords Bekanntheit hat damit zu tun, dass die Firma den Familiennamen bis heute behalten hat. Henry Ford wurde von seinem Sohn Edsel unterstützt und sein Enkel Henry II. folgte ihm nach. Heute ist William Clay Jr., der ein Ford der vierten Generation ist, der Kopf der Firma.

Henry Ford wurde 1863 als Sohn eines Farmers, der vor der Hungersnot in Irland geflohen war, geboren. Aber auch wenn sich Henry Ford später nach diesem ländlichen Leben zurück sehnte, hatte er doch nie den Wunsch die Farm der Familie zu übernehmen. Der Anblick einer Dampfmaschine hatte schon in jungen Jahren sein Interesse an technischen Dingen geweckt. Direkt nach Beendigung der Schule ging er in eine mechanische Werkstatt in Detroit und wurde letztendlich Chefingenieur von Edison Illuminating Co.

Die meisten anderen Autopioniere waren junge Männer, doch Ford war schon in den 30ern als er sein erstes Auto baute und schon 40 als er die Serienproduktion etablierte. Das erste Fahrzeug baute er in seiner Freizeit in einer Werkstatt hinter seinem Haus und als es fertig war, war es zu groß um durch die Tür zu passen und man musste ein Loch in die Wand schlagen um es heraus zu bekommen. Es war ein Modell mit zwei Zylindern und Kettenantrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von 32 Stundenkilometern. Ford verkaufte das Fahrzeug recht schnell um dann ein neues, anspruchsvolleres zu bauen, diesmal mit einem besseren finanziellen Hintergrund und der Aussicht damit in die Produktion zu gehen. Aber die Detroit Automobile Co. war ein Fehlschlag den Henry überwarf sich mit seinen Geldgebern.

Kurze Zeit später gründete er dann die Henry Ford Company und konzentrierte sich diesmal auf einen Rennwagen.  Der berühmte 999 brach einige Rekorde und Henry selbst fuhr den Wagen mit 147.04 Stundenkilometern über den gefrorenen Lake St. Clair. Aber wieder einmal führte ein Streit mit seinen Geldgebern zum Scheitern der Firma.

Der Durchbruch kam 1903, als sich der lokale Kohlehändler Alexander Young Malcolmson einverstanden erklärte, Fords drittes Projekt zu finanzieren. Und diese Mal funktionierte das Ganze dann auch mit einem weiteren einfachen Fahrzeug mit Kettenantrieb und einem 1655 cc Zweizylinder-Motor. Dieses Fahrzeug ähnelte dann auch sehr einem gerade erst von der Henry Ford Co. produzierten Cadillac, was kaum verwunderlich war, da beide von Ford entworfen worden waren. Das Model A war komplett aus gekauften Teilen zusammengebaut, was aber die Käufer nicht zu stören schien, da innerhalb der nächsten 15 Monate 670 Stück verkauft wurden. Das Model A wurde bis 1904 gebaut.

Die Geschichte von Chrysler Teil 3

December 6th, 2010 by admin

In den späten 1930er Jahren folgten einige technische Neuerungen, wie zum Beispiel vordere Einzelradaufhängung und andere.

Zu der Zeit fingen auch viele amerikanische Autobauer an Kombis zu bauen und Chrysler brachte 1941 ein Fahrzeug auf den Markt, das teilweise aus einer Holzkonstruktion bestand.
Dies war der Chrysler „Town & Country“ Look, der sich nach dem Krieg auch auf die Limousinen und Cabrios ausdehnte.

Chrysler New Yorker © sahlgoode/flickr.com

Chryslers Modelle aus den späten 1930er und frühen 1940er Jahren, wie zum Beispiel der 6-Zylinder Windsor und der 8-Zylinder New Yorker wurden auch nach dem Krieg weiter gebaut, allerdings 1949 komplett überarbeitet.
Nach einem viertel Jahrhundert kam dann 1951 auch eine neue Generation obengesteuerter V8-Motoren auf den Markt. Der sogenannte „Hemi“ bekam seinen Namen von den hemisphärischen Verbrennungskammern, die auch große Ventile gestatteten. 1955 leistete der Hemi 300 bhp und in den 1960 sogar 500 bhp.
Die 5457 cc Version leistete gesunde 180 bhp, mehr als die Konkurrenz, und startete damit das PS Rennen der 1950er Jahre, das Chrysler normalerweise anführte.

Der neue Chrysler 300 aus dem Jahre 1955 spiegelte dieses Machtspiel wieder. Er war ein zweitüriges Hardtop Fahrzeug mit einem 300 bhp Hemi-Motor und der Vorgänger der Muscle-Cars der 1960er Jahre.  Der 300H von 1962 hatte bis zu 405 bhp bei einer Höchstgeschwindigkeit von 217 km/h.  Und auch wenn sich die 300er nie in großen Mengen verkauften, so taten sie doch so einiges für das Image von Chrysler.

Aber natürlich gingen die Verkleinerungen im Fahrzeugbau in den 1970er Jahren auch an Chrysler nicht spurlos vorüber. Ein Beispiel dafür ist der zweitürige Cordoba mit 5211 cc V8-Motor und einem Radstand von nur 2,9 Metern. Er war das Chrysler Modell, das sich 1975 am besten verkaufte.

Die Geschichte von Chrysler Teil 2

November 22nd, 2010 by admin

Für die Marke Chrysler, im Gegensatz zu Dodge und Plymouth, war es schwer, an den frühen Erfolg anzuknüpfen.

Es dauerte fast 20 Jahre, um die Verkaufszahlen von 1927 zu übertreffen und Chrysler befand sich normalerweise auch außerhalb der Top 10 der US-Marken.

Die Nachkriegsverkaufszahlen von Chrysler waren mal gut und mal schlecht und in den späten 1970er Jahren stand die Firma kurz vor der Pleite.

1934 Chrysler Airflow © dok1/flickr.com

Aber die 1920er Jahre waren optimistische Jahre. Schon vier Jahre nach der Markteinführung übernahm Chrysler Dodge und brachte Plymouth auf den Markt um mit Chevrolet und Ford konkurrieren zu können. V8-Motoren mit 3966 cc, 4293 cc, 4654 cc und 6342 cc erweiterten ab 1931 die Produktpalette wobei letzterer im neuen CG Imperial zum Einsatz kam. Der größte V8-Motor lieferte immerhin 125 bhp, was genug war um den großen Imperial auf eine Geschwindigkeit von 153 km/h zu bringen. Zumindest solange die Kunden eine der leichteren Ausführungen wählten. Und Ausführungen gab es genügend. Nicht nur direkt aus der Fabrik und auch von Le Baron. Aber auch wenn der V8-Imperial gut mit Lincoln oder Cadillac mithalten konnte, waren die frühen 1930er Jahre keine gute Zeit für Luxuslimousinen und die Verkaufszahlen waren entsprechend niedrig.

Chrysler hatte bis dahin allerdings noch keine Autos produziert, die als Meilensteine der Automobilgeschichte gelten konnten, aber dies sollte sich ändern. Es heißt, dass Carl Breer, einer der drei von Walter Chrysler bei Willys-Overland gekauften jungen Designer, eine Gruppe Jagdflugzeuge in der Luft sah und er sie, wegen ihrer Stromlinienform, zuerst für Gänse hielt. Er dachte sich, dass ein stromlinienförmiges Fahrzeug ebenso gut aussehen würde und auch genau so effizient wäre.  Sechs Jahre des Experimentierens folgten bevor 1934 der Chrysler Airflow auf den Markt kam.

Um Gewicht zu sparen, wurde eine Monocoque-Konstruktion gebaut und die Sitze wurden so verschoben, dass die Passagiere zwischen den Achsen saßen und nicht mehr auf der Hinterachse. Die bessere Gewichtsverteilung garantierte ein besseres Handling und größeren Fahrkomfort. Das Fahrzeug war ein großer Schritt nach vorne, aber etwas zu modern für die potentiellen Käufer und nur wenig mehr als 11.000 Stück wurden im ersten Jahr verkauft. Vom konventionellen CA/CB wurden in der gleichen Zeit 25.000 verkauft.

Aber auch wenn 1935 die gemäßigte Ausführung, der Airstream, auf den Markt kam, fielen die Verkaufszahlen weiter und die Produktion wurde nach nur drei Jahren wieder eingestellt, obwohl der Einfluss des Airstream auf das Fahrzeugdesign so wichtig war.

Die Geschichte von Chrysler Teil 1

November 9th, 2010 by admin

Chrysler war der letzte der „Detroit Big Three“, der in die Produktion einstieg.

Henry Ford war ein Pionier, der nach Jahren des Experimentierens, 1903 mit der Produktion begann und auch die Ursprünge von General Motors lagen vor 1910. Walter Chrysler hingegen fing nicht vor 1924 damit an, Fahrzeuge zu bauen, die seinen Namen trugen. Nicht dass  er zu unerfahren  gewesen wäre, er war damals schon fast 50 Jahre alt und hatte schon bei General Motors und bei Willys-Overland gearbeitet und von letzterem auch ein Millionen-Dollar-Gehalt erhalten um bei der Firma anzufangen.

Chrysler 70 von 1930 © Pat Durkin-Orange County, CA/flickr.com

Walter Chrysler hatte in der Auto Industrie den Ruf als jemand der Probleme aller Art lösen konnte und war in der Lage Willys Schulden schnell zu reduzieren. Und noch bevor sein Vertrag ausgelaufen war, wurde er eingeladen, das gleiche auch für Maxwell-Chalmers zu tun. Er war schnell davon überzeugt, dass alles was Maxwell brauchte, ein neues, modernes Fahrzeug war. Er kaufte drei junge Designer von Willys ein, die dieses zuwege brachten.

Als das Fahrzeug, der Chrysler 70 (bemerkenswerter Weise kein Maxwell), dann 1924 vorgestellt wurde, war er genau das, was die Firma brauchte. Es war ein spritziges Fahrzeug mit 121 km/h Höchstgeschwindigkeit und einem Sechszylinder-Motor mit 3326 cc. Der Chrysler 70 hatte außerdem Hydraulikbremsen und  es wurden 9 verschiedene Karosserietypen angeboten.

Die Öffentlichkeit war von  dem neuen Namen beeindruckt und schon im ersten Jahr wurden 32.000 Chrysler 70 verkauft. Und um dies zu betonen wurde aus Maxwell-Chalmers Chrysler und das kleinere Modell mit Vierzylinder-Motor wurde umbenannt in Chrysler 58.

Beide Fahrzeuge wurden 1926 verbessert. Der Chrysler F-58 bekam einen Vierzylinder-Motor mit 3064 cc und der 70er Motor hatte dann einen Hubraum von 3605 cc. Es gab auch noch ein neues Modell, den E-80 mit einem 4752 cc Motor.

Dank des guten Netzwerk von Maxwell-Chalmers Händlern, es gab ungefähr 4000, wuchs Chrysler sehr schnell und 1927 wurden 180.000 Fahrzeuge verkauft, was Chrysler zur siebtmeistverkauften Marke in den USA in dem Jahr machte. Tatsächlich wurde Chrysler schnell einer der „Big Three“ neben General Motors und Ford. Die Firma blieb allerdings auch immer auf dem dritten Rang hinter General Motors und Ford, ohne die Aussicht diese jemals zu überholen.

Die Geschichte von Cadillac Teil 4

October 27th, 2010 by admin

Dem V16 folgte in den späten 1930ern der V12, basierend auf den gleichen Prinzipien und mit einem 20 Zentimeter geringeren Radstand.

Das Fahrzeug war wesentlich erfolgreicher und zwischen 1930/31 wurden 5.700 Stück verkauft. Und genau so wie beim großen Bruder gab es hier auch verschiedene Karosserien, entweder die Massenproduktion von Fischer oder die teureren von Fleetwood.

1938 wurde der V16 erneuert und bekam einen neuen Motor in Monoblockbauweise. Jetzt war es wirklich ein V16-Motor an Stelle von zwei V8-Motoren. Mit 185 PS und 7096 cc (433 ci) war er dann auch etwas kraftvoller als der ursprüngliche Motor. Es war Cadillacs letzter V16-Motor und auch der letzte V16 auf der Welt und in drei Jahren wurden knapp über 500 Stück verkauft.

Die Fahrzeuge von Cadillac mit V8-Motoren waren längst nicht so oft in den Schlagzeilen, wie die mit V12 oder V16, brachten dafür aber den Profit. 1936 kam ein neuer leichter V8 Motor auf den Markt mit 5408 cc (330 ci) oder 5703 cc (348 ci) in der Series 50 bzw. der Series 60/70. Für diese Fahrzeuge gab es eine Auswahl an drei verschiedenen massenproduzierten Karosserien, als Limousine, Coupé oder Cabrio. Aber auch wenn ein himmelweiter Unterschied zu den individuell gefertigten Karosserien der V16 Modelle bestand, so waren sie dafür auch um einiges günstiger und ließen die Verkäufe bei Cadillac auf über 25.000 Fahrzeuge im Jahr 1936 ansteigen.

Cadillac Series 61 © exfordy-flickr.com

Und die gesamten 1930er Jahre über gelang es Cadillac die Fahrzeuge mit Neuerungen wie hydraulischen Bremsen, Einzelradaufhängung oder Stahlkarosserien und anderem zu versehen. Die späten 1930er waren dann auch die Zeit für Veränderungen im Design.

Bill Mitchell, der Protegé von Harley Earl, setzte ein Zeichen mit dem 60 Special Cadillac im Jahr 1938. Basierend auf dem Series 60 Modell sah er länger und flacher aus und war 8 Zentimeter niedriger als der Standard 60er. Die Glasfläche war außerdem um 32 Prozent vergrößert. Dieses Fahrzeug setzte den Maßstab für die meisten amerikanischen Autos dieser Zeit und war das Modell von Cadillac, das sich am besten verkaufte.

General Motors registrierte das sehr schnell und im folgenden Jahr hatte der neue 61 viele Designmerkmale des Special und teilte sich die Karosserie noch dazu mit dem Pontiac, Oldsmobile, La Salle und Buick. So wurde die erste Rationalisierung in dieser Hinsicht von Cadillac eingeführt. 1940 wurden der La Salle und der V16 aufgegeben, wie schon drei Jahre zuvor der V12, aber es gab keine Angriffe auf den Kernbereich den 60 Special, 61,62,63 und den 75 mit dem langen Radstand. Alle übrigens mit V8-Motor.

1942 stellte Cadillac, wie fast ganz Detroit, die zivile Produktion ein. Als sie aber vier Jahre später wieder aufgenommen wurde, bestand ein wirklicher Nachholbedarf und es wurde das beste Jahr mit über 66.000 verkauften Fahrzeugen. Das Auftragsbuch war sogar  mit Bestellungen von über 100.000 Fahrzeugen voll und so musste man sich in den ersten Nachkriegsjahren mehr um die Produktion als um eventuelle Neuerungen kümmern. Tatsächlich war für die nächsten drei Jahrzehnte das Muster im Grunde schon vorgegeben.

James Bond Fahrzeuge bei Sotheby’s in London

October 23rd, 2010 by admin

Am 27. Oktober 2010 werden gleich zwei Fahrzeuge aus James Bond Filmen bei Sotheby’s in London in Zusammenschluss mit RM Auctions „Automobiles of London“ versteigert.

Das wohl bekannteste Auto der Welt ist der Aston Martin DB5, den Sean Connery das erste Mal im Film „Goldfinger“ gefahren hat. Der DB5 war außerdem in den Filmen „Golden Eye“, „Der Morgen stirbt nie“ und „Casino Royale“ zu sehen.

Es wird damit gerechnet, dass der von „Q“ mit vielen Extras wie Schleudersitz, Ölspray, ausfahrbaren Klingen in den Radmuttern, Maschinengewehren in den Blinkern und vielem mehr ausgestattete Aston Martin DB5 bei der Auktion einen Verkaufspreis von 5 Millionen Dollar, rund 3,6 Millionen Euro erzielt. Eigentlich kein Wunder, denn es ist der letzte noch vorhandene James Bond DB5.

Aston Martin DB5 © jns001-flickr.com

Neben dem DB5 wird bei Sotheby’s am selben Tag noch der Jaguar XJR versteigert, der von dem Filmbösewicht „Zao“ in dem Film „Stirb an einem anderen Tag“ gefahren wurde. Das Fahrzeug ist noch ausgestattet mit der Heckkanone und den Raketenattrappen im Kühlergrill.

Neben diesen Extras ist auch die Technik außergewöhnlich, denn aus Platzgründen wurde in den Jaguar XJR der 5-Liter-V8-Motor des Ford Mustang eingebaut und er verfügt außerdem über den Allradantrieb des Ford Explorer. Besondere Highlights bei diesem Fahrzeug sind die Recaro-Sitze und die 20“ Felgen. Es wird geschätzt, dass der Jaguar rund 40.000 Euro einbringen wird. Im Vergleich zum Aston Martin DB5 sicher ein Schnäppchen.

Die Geschichte von Cadillac Teil 3

October 18th, 2010 by admin

Zurück bei Cadillac gab es 1912 eine weitere wichtige Neuerung, elektrisches Licht und einen Elektrostarter von Delco.

Dieses all-in-one System bestand aus einem Dynamo, der Starter diente und die Batterie auflud und Licht und Zündung mit Strom versorgte. In einer Welt von Handkurbeln und Kerosinlampen war dies ein großer Schritt nach vorne. Es war deshalb auch kein Wunder, dass die Produktionszahlen stiegen und 1912 12.000 und im darauffolgenden Jahr 17.000 Fahrzeuge gebaut wurden.

Cadillac 341 © flickr/Rex Gray

Aber Cadillac hatte noch eine weitere Neuerung im Ärmel. Die Firma kündigte für 1915 die erste Serienproduktion von V8-Motoren an. Die französische Firma De Dion Bouton hatte schon seit mehreren Jahren einen V8-Motor im Angebot, aber das Model 51 von Cadillac war anders. Hier wurden auch wieder standardisierte Teile genutzt, um eine außergewöhnlichen Motor in großen Stückzahlen zu bauen. Dies war ein 90°-V8 Motor mit 5178 cc (316 ci), der rund 70 PS leistete und stark genug war, um das Model 51 auf 105 Stundenkilometer zu beschleunigen. Der verbesserte Elektrostarter-Cadillac wurde mit 9 verschiedenen Aufbauten angeboten und kostete in der Basisversion weniger als $2.000. Wieder einmal ließ man die Konkurrenz hinter sich, auch wenn es nicht lange dauerte und auch diese mit V8-Motoren aufwarten konnten. Im ersten Jahr verkaufte Cadillac 13.000 Fahrzeuge mit V8-Motor.

Während der 1920er Jahre gab es kaum technische Erneuerungen, vielleicht wegen des Weggangs von Henry Leland. Lediglich der V8 wurde mit 77 PS stärker und das Fahrzeug konnte seine Position als eines der am stärksten motorisierten auf dem Markt behaupten. Cadillac bot in der Zeit besondere Karosserien von Herstellern wie Fleetwood und Judkins an. Als die neuen Series 341 Cadillacs auf den Markt kamen, waren sie entweder mit massenproduzierten Fisher Karosserien oder mit individuell gefertigten Karosserien von Fleetwood zu haben. Von Fisher gab es sieben verschiedene Modelle von den teureren von Fleetwood hingegen 37, was sich natürlich auch in einem höheren Preis niederschlug.

Die Cadillac 341 Modelle hatten ihren Namen übrigens von der vergrößerten Version des V8-Motors mit 5588 cc (341 ci)und wurden zusammen mit den neuen und kleineren La Salle Modell verkauft.
Diese Strategie ging auf und trotz höherer Preise lief das Geschäft in den 1920ern gut. Die Produktion stieg von 20.000 Fahrzeugen im Jahr 1920 auf 56.000 Fahzeuge im Jahr 1928 bevor die Wirtschaftskrise ihren Tribut zollte. Aber Cadillac war immer noch weit von der Massenproduktion entfernt, wie es sie zum Beispiel bei Ford gab. Cadillac war eine gut eingeführte Prestigemarke mit relativ kleinen Produktionszahlen, rangierte aber noch hinter den Duesenbergs oder Cords.

Aber Cadillac’s (und General Motors) Ambitionen lagen darin, der Aristokratie der amerikanischen Autobauer Konkurrenz zu machen und dies taten sie dann 1930 mit dem V16. So ein Fahrzeug so kurz nach dem Börsenkrach vorzustellen war natürlich unglücklich, aber Cadillac hatte dies natürlich nicht vorhersehen können, als Owen M. Nacker drei Jahre zuvor mit dem Bau der imposanten neuen Maschine begann.

Es waren eigentlich zwei V8-Motoren, die im 45 Grad Winkel miteinander verbunden waren und von denen jeder seine eigene Benzinversorgung und einen eigenen Auspuff hatte, die sich aber eine gemeinsame Kurbelwelle teilten. Der Motor mit 7456 cc (455 ci) leistete 165 PS und brachte es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 145 Stundenkilometern.

Egal ob als Fleetwood Roadster oder mit Karosserie von Murphy oder Waterhouse, der V16 Cadillac war für seine Zeit ein außergewöhnliches Fahrzeug. Dank hydraulischer Stößel war der Motor so leise, dass es hieß man könne nur den Abreißfunken hören. Im ersten Jahr wurden noch  fast 3000 Fahrzeuge verkauft, aber schon 1931 sanken die Verkaufszahlen als Folge der Wirtschaftskrise auf 364 und wurden auch bis zum Produktionsende im Jahr 1940 nicht besser.

Der VW Golf

October 11th, 2010 by admin

Im Jahr 2002 löste der VW Golf IV den VW Käfer als bis dahin weltweit meistgebauten Pkw ab und wird inzwischen schon in sechster Generation gebaut, wobei der neue Golf VII, der 2012 auf den Markt kommen soll, natürlich schon in Planung ist.

Auch heute noch hat das begehrte Auto viele Freunde und Liebhaber, die natürlich auch immer wieder auf einen Rabatt beim Kauf eines VW Golf hoffen.

Und anders als beim ursprüngliche Golf von 1974 gibt es bei den heutigen Golfmodellen natürlich auch gleich mehrere Modelle zur Auswahl. Vom aktuellen Golf VI gibt es den Golf, den Golf Plus und den Golf Variant.

Golf VI © flickr/Nitram75

Der Golf GTI adidas überzeugt durch sein sportliches Design verbunden mit der Leistungsstärke des Golf TDI. Sein Kurvenverhalten und die exzellente Straßenlage werden schnell überzeugen.

Wer es lieber etwas robuster mag, sollte vielleicht den CrossGolf wählen, der mit 20 Millimeter mehr Bodenfreiheit auch auf unwegsamen Wegen noch gut aussieht.

Mehr Platz im Alltag und auch auf den hinteren Plätzen genügend Sitzcomfort gibt es im Golf Variant, der beim Vergleichstest der Zeitschrift Auto Bild (AutoBild Nr. 45, 06.11.09) auf Platz eins gelandet ist.

Sparsam im Verbrauch ist der Golf Blue Motion, der natürlich auch mit einem geringeren CO2- Ausstoß punkten kann.

Aber egal für welches VW Golf Modell Sie sich auch entscheiden, wichtig ist der Preis und ein möglicher Rabatt den man dann auf seinen Neuwagen oder auch seinen Gebrauchten bekommt.

Ob alt oder neu der VW Golf ist auf alle Fälle ein echter Klassiker.