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Die Chevrolet Corvette C2/C3

Saturday, September 4th, 2010

Die Chevrolet Corvette C2 war die erste Sting Ray Generation und bot neben dem Cabrio auch noch ein Coupé an.

Das 1963er Coupé wurde wegen seiner geteilten Heckscheibe Split-Window genannt und war nicht mehr wie zuvor von Harlesy Earl, sondern von Bill Mitchel entworfen worden. Da der Mittelsteg der Heckscheibe aber angeblich die Sicht nach hinten behinderte, ging man ab 1964 wieder zur ungeteilten Heckscheibe über. So ist es auch kein Wunder, dass heute die Corvettes mit dem Split-Window zu den begehrtesten Corvettes überhaupt gehören.

1963 war die Corvette nach gründlicher Überarbeitung nicht mehr so geschwungen wie ihr Vorgänger und Drehscheinwerfer, die später auch als Klappscheinwerfer wiederkehrten und erst 2005 endgültig verschwanden,  ersetzten die bisherigen.

Dem Modell von 1964 fehlten die großen Lüftungsschlitze auf der Motorhaube und beim Modell von 1965 wurden die zwei waagerechten Lüftungsschlitze in den vorderen Kotflügeln durch drei senkrechte ersetzt. Das Modell von 1966 hatte einen verbreiterten Mittelsteg auf der Motorhaube und in der letzten Version von 1967 noch einen Lüftungsschlitz. Aus den drei Lüftungsschlitzen am Kotflügel wurden fünf.

Corvette Stingray © flickr/http2007

Die Sting Ray Generation, die zwischen 1963 und 1967 entworfen wurde, kam aus der Feder von Larry Shinoda. Und auch wenn Coupé und Cabrio zu Anfang noch in gleicher Stückzahl gebaut wurden, so stellte sich doch schnell heraus, dass das Cabrio das beliebtere war. GM-Designerchef Bill Mitchell und Larry Shinoda konstruierten die gesamte Karosserie neu und orientierten sich dabei am Rennwagen Stingray von 1958. Wichtigste Veränderung war die Einzelradaufhängung hinten, die endlich die Starrachse ablöste und die Scheibenbremsen, die die Modelle ab 1965 hatten.

Die sportliche Version Corvette Grand Sport, die 1963 von Zora Arkus Duntov entwickelt und in einer limitierten Auflage von nur 5 Stück gebaut wurde, wird seit 2009 in den USA und Südafrika unter dem Markennamen Superperformance Corvette Grand Sport in Serie gebaut.

Im Herbst 1967 wurde dann auch die C3 eingeführt, die auch Stingray genannt wurde und von David Holls designt wurde. Die Corvette C3 wird wegen ihres deutlichen Kotflügelschwungs auch „Coke-bottle-shape-Corvette“ genannt. Bei diesem Modell schienen praktische Belange hinter designerischen zurückstehen zu müssen. Der Scheibenwischer waren hinter einer herausfahrbaren Abdeckung verborgen, was in Gegenden mit Frost zu Problemen führen konnte und die Probleme mit der Motorkühlung konnten erst durch zusätzliche Öffnungen in der Frontschürze  und eine Spoilerlippe behoben werden. Leider ließ bei diesem Modell auch die Verarbeitungsqualität stark zu wünschen übrig. Von 1969 bis 1975 trugen die Modelle auf dem vorderen Kotflügel die Bezeichnung Stingray ab 1973 war der vordere Stoßfänger aus Polyurethan, ab 1974 auch der hintere.

1978 wurde die senkrechte Heckscheibe von einer Glaskuppel hinter der B-Säule, ähnlich wie beim Porsche, abgelöst. Bedingt durch die mit der Ölkrise verbundenen Benzinpreiserhöhungen und Erhöhungen der Versicherungsprämien für leistungsstarke Fahrzeuge wurde die Motoren von einer Höchstleistung bis 1971 von 435 bhp auf 270 bhp und schließlich 230 bhp reduziert.

Anfang der 1980 Jahre war die Konkurrenz aus Japan dann so übermächtig, dass ein Nachfolger entwickelt werden musst.

Die Chevrolet Corvette C1

Saturday, August 28th, 2010

Als Auswanderer versuchte Louis Chevrolet im Jahre 1900 in Detroit sein Glück zuerst als Autoverkäufer, bis er dann 1911 zusammen mit seinem Partner William Durandt die Firma Chevrolet gründete.

Vom General Motors Konzern wurde diese später dann sogar zu seiner erfolgreichsten Marke ausgebaut.

Das Corvette Logo setzt sich zusammen aus einer stilisierten Schwertlilie und einer karierten Flagge. Erst war statt der Schwertlilie die amerikanischen Flagge geplant, diese konnte aber nicht verwendet werden, da amerikanische Flaggen auf kommerziellen Produkten verboten sind.

Chevrolet Corvette © flickr/Mr. T in DC

Bis man 1953 die Chevrolet Corvette das erste Mal  in New York präsentierte, sie war nach dem Crosley Hotshot/Supersport erst der zweite rein amerikanische Sportwagen, waren bei Chevrolet nur solide Gebrauchsfahrzeuge gebaut worden.

Von Anfang an stieß die Corvette auf großes Interesse beim Publikum und wurde für die Amerikaner schnell zu einem mindestens ebenso großen Mythos wie der Porsche 911 für Deutschland oder der Ferrari für Italien.

Die Corvette C1 die von 1953 bis 1962 gebaut wurde, hatte eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunstharz und die Technik von anderen Chevrolet Modellen. Der Motor war ein leicht veränderter Blue Flame-Sechzylindermotor aus einem Lastwagen, dessen Leistung durch eine höhere Verdichtung und einen Carter-Dreifachvergaser auf 145 PS gesteigert wurde. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schaffte die Corvette in beachtlichen 8 Sekunden. Am Anfang standen eine Zweigang-Automatik und ein Handschaltgetriebe zur Wahl, die Verkaufszahlen stiegen aber erst so richtig mit Einführung des Chevrolet V8-Motors, dessen 4,6-Liter-Version Chefingenieur Zora Arkus-Duntov mit einem Dreigang-Schaltgetriebe kombinierte.

1958 wurde die Chevrolet Corvette verlängert und verbreitert und mit Doppelscheinwerfern versehen. Und obwohl eine Motorenpalette von einem V8-Motor mit 230 PS bis zu einem mit 290 P’S und Benzineinspritzung reichte, war die Grundversion mit dem völlig ausreichenden 4,6-Liter-Motor die beliebteste.

Das Fahrzeug, das 1959 auf den Markt kam, war mit seinem Vorgänger fast identisch, es fehlten lediglich die Chromzierleisten am Heck und die großen Lüftungsschlitze auf der Motorhaube.

Bevor die Corvette C1 von der C2 im Jahr 1963 abgelöst wurde, wurde sie ein letztes Mal überarbeitet. Die Front blieb weitestgehend gleich, allerdings wurde das Heck komplett überarbeitet und das klassische Boot-Heck entstand, das in der kompletten C2 Baureihe erhalten blieb und auch bei den C3 Modellen noch erkennbar war.
Briggs Cunningham nahm 1960 mit mehreren Modellen am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil mit dem 8. Platz als bestem Ergebnis.

Muscle Car Auktion in San Diego

Friday, May 21st, 2010

Am 19. Juni 2010 wird es bei RM Auctions in San Diego, Kalifornien eine große Muscle Car Auktion unter dem Motto „Classic Muscle and Moderne Performance“ geben.

Unter den Hammer bei der Muscle Car Auktion kommen mehr als 80 Fahrzeuge, die meisten davon gehören einem prominenten Sammler aus Südkalifornien, der sich aus welchen Gründen auch immer davon trennen möchte.

Muscle Car © flickr/SoulRider.222

Nicht weniger als 18 Corvettes, davon eine 1969 Chevrolet Corvette L88, mit allen Dokumenten und wenigen Meilen auf dem Tacho und eine 1965 Chevrolet Fuel-Injected Corvette sollen versteigert werden.

Andere Fahrzeuge werden sein, zwei 1969 Chevrolet Camaro Z28, ein 1970 Pontiac GTO Convertible, ein 1970 Ford Mustang Boss 429, ein 1970 Chevrolet Chevelle LS6 Conbertible, wahrscheinlich das einzige rot-schwarze Modell und eines von 18 noch existierenden Fahrzeugen.

Muscle Car Fans, die nicht nach San Diego reisen wollen oder können, können nachdem sie sich registriert haben telefonisch oder per Internet bieten. Jeder bekommt so die Chance auf sein Traumauto.

Adresse:
Town and Country Resort & Convention Center
500 Hotel Circle North
San Diego, California
92108

Vorschau:
18. Juni 2010 9.00 – 18.00 Uhr
19. Juni 2010 9.00 – 18.00 Uhr

Auktion:
19. Juni 2010 11.00 – 18.00 Uhr
(Alles Pacific Standard Time, PST)

Eintritt:
Besucher der Veranstaltung müssen für 80 Dollar einen Katalog kaufen, der gleichzeitig auch das Ticket für 2 Personen ist.

Mehr Informationen gibt es hier.