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Posts Tagged ‘Fahrzeuge’

Die Geschichte von Oldsmobile Teil 1

Monday, April 25th, 2011

Oldsmobile war ein wahrer Pionier amerikanischer Automobilgeschichte und Ransom Eli Olds baute schon 1886 ein einzigartiges dampfgetriebenes, dreirädriges Auto.

Schon 1897 baute er dann benzingetriebene Autos, die auch in den Verkauf gingen. 1903 als Henry Ford seine Serienproduktion startete, produzierte Oldsmobile bereits 4.000 Curved Dash Fahrzeuge und war der zu der Zeit der größte Autobauer weltweit.

Curved Dash © Mr. T in DC/flickr.com

Allerdings nahmen schon ein paar Jahre später die Verkaufszahlen ab und wäre Oldsmobile nicht von General Motors übernommen worden, hätte die Firma sicherlich pleite gemacht und wäre nicht mehr als eine Fußnote in den Geschichtsbüchern.

Aber so blieb die Abteilung seit über 100 Jahren bestehen und noch heute werden Fahrzeuge produziert.
Anders als Ford war Ransom Olds der Spross einer Ingenieursfamilie und fing 1833 an in der Werkstatt seines Vaters zu arbeiten. P.F. Olds & Son bauten Dampfmaschinen und so kam es dann auch zu Ransoms erstem Dampfauto.
Allerdings waren benzingetriebene Fahrzeuge die Zukunft und so bekam Ransom, zusammen mit Madison F. Bates 1895 eine Anzahl an Patenten für  ihren Verbrennungsmotor. Im Sommer des folgenden Jahres wurde dieser Motor in eine vierrädrige Karosserie eingebaut und ging im darauffolgenden Jahr in Produktion während Ransom die Olds Company fest in seiner Hand hatte. Die ersten produzierten Fahrzeuge waren Viersitzer mit 5 PS und einer Höchst Geschwindigkeit von knapp 30 Stundenkilometern.

Olds fehlte allerdings das nötige Kapital um die Firma voranzubringen und so wurde eine neue gegründet finanziert von dem Geschäftsmann Samue L. Smith, der sein Vermögen im Bergbau gemacht hatte.
Zuerst operierten die neuen Olds Motor Works von Detroit aus, wo Land und Arbeiter im Überfluss vorhanden waren. Die neue Fabrik brannte allerdings nieder und die Firma zog wieder in den kleinen Ort Lansing, Michigan, indem sie ursprünglich ins Leben gerufen wurde.

In der neuen größeren Fabrik war Sam Smith der Präsident und Ransom Olds sein Stellvertreter. Olds konnte so schließlich weiter machen und Autos produzieren. Diese waren natürlich die berühmten Curved Dash Modelle, so benannt nach ihrem graziös geformten Armaturenbrett. Der Curved Dash hatte unter dem Sitz einen Einzylinder Motor mit 1573 cc (96ci).

Und auch wenn die ersten Olds nicht auf sich bewegenden Fließbändern hergestellt wurden, so entstanden sie doch in Massenproduktion und die Zahlen belegten dies. 1901 verließen 425 Curved Dashes die Fabrik und im folgenden Jahr schon mehr als 2.000. Im darauffolgenden Jahr waren es dann schon doppelt so viele. Bis 1905 waren 6.500 Oldsmobile gebaut worden und wurden sogar nach Europa und Russland exportiert.

Aber der Curved Dash wurde, Dank der Fortschritte im Motorenbau, schnell unmodern und die Sam Smith Familie, der der größte Teil der Firma gehörte, wollte größere und modernere Fahrzeuge bauen.  Aber Olds war dagegen und verließ die Firma um REO zu gründen und hatte für ein paar Jahre sogar höhere Verkaufszahlen als Olds.

Smith konnte nun expandieren aber die Dinge liefen nicht so wie geplant. Es gab noch ein paar Veränderungen am Curved Dash, bevor das Projekt dann 1906 beendet wurde. Das Ende kam dann im folgenden Jahr als das neue Model Z ein Flop war.

Retro Classics Stuttgart 2011

Tuesday, March 1st, 2011

Vom 11. bis 13. März findet in Stuttgart die Retro Classics 2011, die internationale Messe für Klassiker, statt.

In den neuen Messehallen, in unmittelbarer Nähe des Stuttgarter Flughafens, werden Fahrzeug Klassiker aus verschiedenen Epochen zu sehen sein.

Oldtimer © Martin Pettitt/flickr.com

Die Retro Classics in Stuttgart ist mit den Oldtimern, Youngtimern, klassische Motorräder und Neo Classics ein Pflichttermin für Oldtimer-Fans. In Bezug auf Restauration, Ersatzteile, Zubehör, Oldtimerclubs, Museen, Modellautos und Retro Spielzeug gibt es auf dieser bedeutenden Klassikermesse so allerlei zu sehen und zu erleben.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr wird die BMW Classic sein mit der BMW auf einem 1.800 Quadratmeter großen Stand in Halle 3 die 90-jährige Geschichte des bayerischen Unternehmens lebendig werden lässt.

Aber auch ein Nachbau des ersten deutschen Elektroautos, des Flocken-Elektrowagens aus dem Jahre 1888,  wird in diesem Jahr auf der Retro Classics zu sehen sein. Er war damals von Andreas Flocken aus einem Kutschenwagen konstruiert, der mit einem Elektromotor versehen wurde. Zu sehen sein wird das Fahrzeug auf der Galerie in Halle 1.

Erwartet werden in diesem Jahr rund 1.300 Aussteller, die den mehr als 60.000 Besuchern über 3.000 Fahrzeuge auf der 105.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche präsentieren.
Mehr Informationen zur Messe gibt es hier.

Faszination Oldtimer

Wednesday, January 19th, 2011

Oldtimer sind für viele Menschen zum begehrten Sammel- oder Restaurationsobjekt, Traumauto und zunehmend für Firmen auch  zum Firmenfahrzeug geworden.

Aber was macht eigentlich die Faszination eines Oldtimers aus?

Der Definition nach ist ein Oldtimer ein Fahrzeug, das mindestens 30 Jahre auf dem Buckel hat und wenn es weitestgehend dem Originalzustand entspricht, ein H-Kennzeichen bekommen kann, was vor allem steuerliche Vorteile bedeutet. Youngtimer mit einem Alter von mindestens 20 Jahren bekommen diese Steuervergünstigung noch nicht.

Oldtimer © Jorbasa/flickr.com

Für viele Menschen ist der Oldtimer sicherlich die Erfüllung eines lang gehegten Traumes und da gut erhaltene Fahrzeuge nicht gerade günstig sind, entscheiden sich viele ihr Traumauto selbst zu restaurieren. Eine Restaurierung, besonders wenn sie gut gemacht wird, erspart nicht nur auf längere Sicht so einige Reparaturen, sondern bedeutet gleichzeitig auch eine deutliche Wertsteigerung für den Oldtimer.

Und natürlich sind Oldtimer auch oftmals ästhetisch wesentlich ansprechender als das Formeneinerlei der heutigen Modelle und erfreuen sich damit immer größerer Beliebtheit.

Wer sich einen Oldtimer zulegen und restaurieren möchte, sollte sich aber vorab über die Verfügbarkeit von Ersatzteilen informieren. Originalteile sind nicht immer erhältlich und der originalgetreue  Nachbau dieser Teile kann wirklich ins Geld gehen. Außerdem gilt bei einem Oldtimer natürlich das gleiche wie auch bei einem anderen Fahrzeug, man sollte sich vor dem Kauf genau über den Zustand des Autos informieren.  Hilfe bei der Restaurierung und Ersatzteilbeschaffung kann man dann oft auch in einem der zahlreichen Oldtimerclubs bekommen und sich auf Treffen und bei Ausfahrten mit anderen Austauschen.

Muscle Car Auktion in San Diego

Friday, May 21st, 2010

Am 19. Juni 2010 wird es bei RM Auctions in San Diego, Kalifornien eine große Muscle Car Auktion unter dem Motto „Classic Muscle and Moderne Performance“ geben.

Unter den Hammer bei der Muscle Car Auktion kommen mehr als 80 Fahrzeuge, die meisten davon gehören einem prominenten Sammler aus Südkalifornien, der sich aus welchen Gründen auch immer davon trennen möchte.

Muscle Car © flickr/SoulRider.222

Nicht weniger als 18 Corvettes, davon eine 1969 Chevrolet Corvette L88, mit allen Dokumenten und wenigen Meilen auf dem Tacho und eine 1965 Chevrolet Fuel-Injected Corvette sollen versteigert werden.

Andere Fahrzeuge werden sein, zwei 1969 Chevrolet Camaro Z28, ein 1970 Pontiac GTO Convertible, ein 1970 Ford Mustang Boss 429, ein 1970 Chevrolet Chevelle LS6 Conbertible, wahrscheinlich das einzige rot-schwarze Modell und eines von 18 noch existierenden Fahrzeugen.

Muscle Car Fans, die nicht nach San Diego reisen wollen oder können, können nachdem sie sich registriert haben telefonisch oder per Internet bieten. Jeder bekommt so die Chance auf sein Traumauto.

Adresse:
Town and Country Resort & Convention Center
500 Hotel Circle North
San Diego, California
92108

Vorschau:
18. Juni 2010 9.00 – 18.00 Uhr
19. Juni 2010 9.00 – 18.00 Uhr

Auktion:
19. Juni 2010 11.00 – 18.00 Uhr
(Alles Pacific Standard Time, PST)

Eintritt:
Besucher der Veranstaltung müssen für 80 Dollar einen Katalog kaufen, der gleichzeitig auch das Ticket für 2 Personen ist.

Mehr Informationen gibt es hier.