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KLASSIKWELT BODENSEE 2010

Sunday, May 16th, 2010

Vom 3.-6. Juni 2010 versammelt sich in Friedrichshafen am Bodensee wieder die Enthusiasten alter Fahrzeuge auf der KLASSIKWELT BODENSEE.

Die Klassiker-Veranstaltung im Herzen Europas hat auch in diesem Jahr wieder viel zu bieten.

BMW 326 © flickr/ns001

Auf dieser Oldtimershow wird es Oldtimer zu Lande, zu Wasser und in der Luft geben. In den 12 Messehallen werden dieses Jahr auch erstmals die großen Automarken Audi, Opel, Porsche und BMW vertreten sein. Entweder direkt oder mit Clubständen. Daneben gibt es von Anbietern historischer Fahrzeuge, Zubehör und Accessoires, Restaurationsprodukten bis zu einem Teilemarkt alles was das Herz begehrt.

Neben klassischen Oldtimern werden natürlich auch Motorräder, Rennautos, klassische Boote und sogar eine tägliche Flugshow, bei der natürlich auch Rundflüge mit der „Tante Ju“ Ju-52 nicht fehlen dürfen,  die KLASSIKWELT BODENSEE zu einem echten Happening machen. Oldtimer-Shuttelbusse, ein Messerundkurs, mit historischen Rennfahrzeugen und Motorrädern,  und ein Fahrerlager runden das ganze Programm noch ab.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise der KLASSIKWELT BODENSEE

Geöffnet ist die KLASSIKWELT BODENSEE  täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Eintrittspreise

  • Tageskarte: 14,00 Euro
  • Tageskarte online: 12,00 Euro
  • 2-Tageskarte: 22,00 Euro
  • 2-Tageskarte online: 20,00 Euro
  • Ermäßigte Tageskarte für Mitglieder des ADAC, von Deuvet + Bäcker-Coupon: 12,00 Euro
  • Ermäßigte Tageskarte(Schüler, Studenten, Jugendliche 12 – 18 Jahre, Rentner, Behinderte, Wehrpflichtige, Gruppen ab 10 Personen, Rock ´n’ Roll-Clubs, Tanzschulen): 10,00 Euro
  • Tageskarten zur Einlösung von Gastkarten: kostenlos

Zur Online-Kartenbestellung geht es hier.

Anreise zur KLASSIKWELT BODENSEE

Anreisen können Sie mit dem Auto, mit dem Flugzeug direkt nach Friedrichshafen oder Memmingen im Allgäu und natürlich mit dem Zug.
Unterkunft bekommt man in Hotels, Campingplätzen und Jugendherbergen. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Adresse: Neue Messe 1, 88046 Friedrichshafen

Citroën Teil 1

Saturday, May 8th, 2010

Nachdem André Citroën im Jahre 1900, anlässlich eines Besuches bei seiner Schwester in Polen, einen Betrieb fand, der Zahnräder mit Winkelverzahnung aus Metall herstellte, erwarb er ein Patent dafür.

So entstand auch die Idee für das spätere Firmenlogo von Citroën, die doppelte Schrägverzahnung von Zahnrädern.

1905 gründete er dann mit drei Compagnons eine Fabrik zur Herstellung von Zahnrädern für Textilmaschinen.
Schon bald wurde André Citroën allerdings vom französischen Autohersteller Mors engagiert, um die Firma aus der Krise zu führen. 1912 besuchte er Henry Ford um dessen Produktionsmethoden kennenzulernen und schon im Jahre 1913 hatten sich die Produktionszahlen bei Mors verzehnfacht.

Citroën©flickr/zigazou76

Während des Ersten Weltkrieges produzierte Citroën Munition, stieg aber nach dem Krieg direkt wieder in die Autoproduktion ein, diesmal jedoch mit seiner eigenen Firma.

Der Citroën Typ A Torpedo wurde von 1919 bis 1921 gebaut und war das erste Fahrzeug, das in Europa in Großserie hergestellt wurde. Noch dazu war das Fahrzeug ausgestattet mit elektrischer Lichtanlage und Elektrostarter. Dies gab es bei anderen Herstellern erst wesentlich später.

Weitere Neuerungen wurden von Citroën in seiner Firma eingeführt, die es bis dahin in Europa nicht gegeben hatte. Er gründete einen Betriebskindergarten, ein Betriebsorchester, eine Krankenversicherung, die Angestellten bekamen ein 13. Monatsgehalt und eine Pension. 1928 wurde außerdem eine Berufsfachschule gegründet.

Citroën entwickelte auch eine ganz neue Werbestrategie für seine Firma. In ganz Frankreich wurden Straßenschilder mit einem Hinweis auf die Automanufaktur aufgestellt und auch der Eifelturm wurde als Werbefläche für Leuchtreklame genutzt. Expeditionen in die Sahara, nach Alaska und in den Himalaja wurden mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen von Citroën ausgestattet.

Ab 1920 gab es auch einen Ersatzteilservice, Leasingautos, einen Leihwagenservice und für die zukünftige Kundschaft auch Modellautos und Kinderfahrzeuge. Des Weiteren wurden die Autos in den 1920er Jahren auch mit Autoradios ausgestattet und es gab eine Neuwagengarantie.

Nach Typ A kamen Typ B (1921-1928) und Typ C (1922-1934) auf den Markt, und der Caddy, der ab 1922 zu haben war, war ein Sportwagen auf Basis des Typ B.

Der 5 CV (Typ C) wurde schnell unter dem Namen „Petit Citron“ (kleine Zitrone) bekannt, da er gelb lackiert war. Das ähnliche Fahrzeug von Opel war grün lackiert und wurde „Laubfrosch“ genannt.
Dank der ständigen Verbesserungen bei Citroën stiegen die Verkaufszahlen stetig und bald beherrschten Citroën Taxis das Pariser Straßenbild.

1924 wurden bis zu 300 Autos täglich produziert und 17.000 gingen in diesem Jahr in den Export.
Der B 10 hatte erstmals eine Ganzstahlkarosserie und der B 12 eine Bremsanlage, die auf alle 4 Räder wirkte.